Kurt-Wolff-Preis 2012

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Édouard Glissants »Magnetisches Land« nominiert für den »Internationalen Literaturpreis 2010«

Es sind Werke von Autoren aus mehr als 50 Ursprungsländern, übersetzt aus 25 Sprachen. Die öffentliche Bekanntgabe der Preisträger (Autor und Übersetzer) findet am 29. September 2010 um 20h im Rahmen der Preisverleihung im Haus der Kulturen der Welt statt. Die Festrede hält die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff. Es moderiert der Literaturkritiker Denis Scheck (»Druckfrisch«), der Schauspieler Jan Josef Liefers liest aus der deutschen Übersetzung des Preisträgertitels.
Aus der Begründung der Jury: »Die diesjährige Shortlist zeigt, dass die alten Kategorien von Nationalliteratur, Herkunft und Heimat zunehmend aufgebrochen werden. Neben den besonderen, herausragenden Einzelstimmen sind die vorherrschenden Themen Krieg, Gewalt, Korruption der Eliten und Unterdrückung. (...) Zunehmend gibt es Autoren, die mehrsprachig denken und schreiben – und die literarischen Weltsprachen Englisch und Französisch erneuern. Die hervorragend übersetzten Werke der Shortlist erschaffen ein literarisches Idiom, das nicht nur in der Themenwahl, sondern auch sprachlich-formal den Zustand der Welt reflektiert – ein ‚Schreiben mit Akzent'. Das Erfinden und Weitergeben von Geschichten ist in allen Shortlist-Werken eine Überlebensstrategie.« Die Jurymitglieder sind: Christian Döring (Lektor und Herausgeber der Anderen Bibliothek), Gregor Dotzauer (Literaturkritiker Der Tagesspiegel), Ottmar Ette (Literaturwissenschaftler, Universität Potsdam), Sigrid Löffler (Literaturkritikerin), Katharina Narbutoviç (Leiterin Berliner Künstlerprogramm des DAAD), Peter Ripken (Vorstandsvorsitzender ICORN – International Cities of Refuge Network) und Susanne Stemmler (Literaturwissenschaftlerin und Leiterin Bereich Literatur, Haus der Kulturen der Welt).

Das magnetische Land

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