Kurt-Wolff-Preis 2012

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»Traum und Fleisch«

Wagner ergänzt: »Dass an einer Stelle die »malerei der surrealisten« angerufen wird, ist folglich kein Zufall, und zweifellos hätte auch André Breton seine Freude gehabt an den oft überraschenden Anfangszeilen Banescus, (»zu der zeit als ich frauenkleider trug/ trank ich viel tee«), am gequälten Witz und an den scharfgestellten, präzisen Details. (...) In den besten Momenten aber erzeugt Banescus Lyrik mit ihrem saloppen Ton, der sich mit dem bitteren Ernst seiner Weltsicht verbindet, schöne Effekte (»auf einmal sind/ holterdipolter/ bereits zwanzig jahre/ durch mich gerollt«), entstehen famose Miniaturgrotesken und Gedankenspiele.« (Frankfurter Rundschau vom 20.1.2011)