Politische Publizistik 1918-1933

Politische Publizistik 1918-1933

Herausgegeben und eingeleitet von Stephan Reinhardt
283 Seiten, Englische Broschur
Erscheinungsjahr: 1983 | ISBN: 978-3-88423-025-1

17.50 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt
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Über dieses Buch

Kurt Hiller, mitunter streitbarer, zu polemischem Überdruck neigender Publizist, hat sich wie kein anderer in den politischen und geistigen Alltag der Weimarer Republik eingemischt.

Der vorliegende Band enthält eine Auswahl seiner politischen Veröffentlichungen zwischen 1918 und 1933. »Ich lebe nicht , um zu kämpfen; aber ohne zu kämpfen, kann ich nicht leben.« Dieser Satz aus der Autobiographie Kurt Hillers faßt auch ein Leben zusammen: Biographie als unentwegte Reibung mit der Zeit, als "Provokatorik zugunsten alles Humanen".

»…einer der irritierendsten Publizisten der Weimarer Zeit« Die Zeit

Autor

Kurt Hiller wurde 1885 in Berlin geboren. Er war Mitinitiator des Expressionismus, Lyriker, Jurist und einer der Väter des "Aktivismus". Von 1916-24 Herausgeber der "Jahrbücher für geistige Politik", "Das Ziel". 1917 Gründung des "Bundes zum Ziel". Im November 1918 Vorsitzender des "Politischen Rats geistiger Arbeiter" in Berlin. 1920 in den Vorstand der "Deutschen Friedensgesellschaft" gewählt. Sprecher der 1926 von ihm mitbegründeten "Gruppe Revolutionärer Pazifisten". Hiller wird im März 1933 verhaftet. 1934 flieht er nach Prag, schließlich nach London. 1955, nach 21 Jahren Exil, Rückkehr nach Deutschland. 1972 stirbt er, 87 Jahre alt, in Hamburg.