Die ertrunkene Stadt

Die ertrunkene Stadt

Gedichte
48 Seiten, Format: 14 x 22 cm, gebunden
Erscheinungsjahr: 1998 | ISBN: 978-3-88423-135-7

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Über dieses Buch

Aus dem Norwegischen übertragen von Michael Buselmeier, Wolfgang Butt, Uwe Kolbe, Gregor Laschen, Brigitte Oleschinski und Johann P. Tammen. Die Gedichte des bedeutenden norwegischen Lyrikers erzählen in visionärer Metaphernsprache von einer harten Kindheit in der schroffen Landschaft der Lofoten. Die Magie und glitzernde Härte dieser Sprache ist Ausdruck einer ebenso gewaltigen wie gewaltsamen Natur.

Die Gedichte des bedeutenden norwegischen Lyrikers erzählen in visionärer Metaphernsprache von einer harten Kindheit in der schroffen Landschaft der Lofoten. Die Magie und glitzernde Härte dieser Sprache ist Ausdruck einer ebenso gewaltigen wie gewaltsamen Natur. Aus dem Norwegischen übertragen von Michael Buselmeier, Wolfgang Butt, Uwe Kolbe, Gregor Laschen, Brigitte Oleschinski und Johann P. Tammen.

Autor

Terje Johanssen wurde 1942 auf den Lofoten geboren und lebt seit vielen Jahren in einer Bauernlandschaft nördlich von Oslo. Er veröffentlichte zahlreiche Gedicht- und Prosabände sowie Anthologien. Er übersetzte u. a. Cesar Vallejo, Pablo Neruda und Philippe Jaccottet ins Norwegische.

Übersetzung

Michael Buselmeier, geboren 1938 in Berlin, aufgewachsen in Heidelberg. Ausbildung als Schauspieler, Regieassistent u.a. am Staatstheater Wiesbaden bei Hansgünther Heyme. Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen. Zahlreiche Lyrik- und Prosaveröffentlichungen und Herausgaben. Publizistische Arbeiten für den Rundfunk und überregionale Zeitschriften. Literarischer Stadtführer. Seit 1995 Herausgeber der »Edition Künstlerhaus«. Thaddäus-Troll-Preis 1995, Pfalzpreis für Literatur 2000, Richard-Benz-Medaille der Stadt Heidelberg 2004, Ben-Witter-Preis 2010 und 2014 den Gustav-Regler-Preis des Saarländischen Rundfunks. Im September 2011 steht sein Theaterroman Wunsiedel auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011.

Wolfgang Butt, geboren 1937, unterrichtete bis zum Jahr 2000 an diversen Hochschulen in Deutschland und Österreich (Kiel, Saarbrücken, Berlin, München, Wien) Skandinavistik. Daneben verlegte er zwischen 1987 und 1996 als Kleinverleger hauptsächlich Literatur aus Skandinavien. Seit 2000 ist Butt, der in Deutschland und in Südfrankreich lebt, freiberuflich als Übersetzer aus den nordischen Sprachen tätig.

Uwe Kolbe, geboren 1957 in Berlin(Ost), ist Lyriker und Leiter des Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen. Gedichtbände: »Hineingeboren« (1980), »Bornholm II« (1985), »Vineta« (1998), sowie »Die Farben des Wassers« (2001) (alle bei Suhrkamp). Essays u.a. in »Die Situation« (Wallstein 1994) sowie »Renegatentermine« (Suhrkamp 1998). Er übersetzte Theaterstücke von Lorca. 1987 erhielt er den Hölderlin-Preis. Bei uns bisher erschienen: »Südpfalz oder Das Allergrößte« in der Anthologie »An die sieben Himmel« (2002)

Gregor Laschen, geboren 1941 in Ueckermünde. Er studierte Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte in Kiel, Zürich, Berlin, Würzburg und Bonn. 1988 initiierte er die Übersetzerwerkstatt »Poesie der Nachbarn« des Künstlerhauses Edenkoben, die er bis 2004 leitete. 1996 erhielt er für den in unserer Reihe »Edition Künstlerhaus« erschienen Band »Jammerbugtnotate« den Peter-Huchel-Preis. Nach vielen Jahren in den Niederlanden lebt und arbeitet er nun in Bremen. Foto: © Ingo Wilhelm

Brigitte Oleschinski wurde 1955 in Köln geboren und lebt heute als Autorin in Berlin. Sie studierte Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin und arbeitete lange als Zeithistorikerin zu Fragen der politischen Repression in totalitären Systemen. Seit Mitte der achtziger Jahre veröffentlicht sie Gedichte und Essays zur Poetik von Gedichten. Stipendienaufenthalte im In- und Ausland, Auftritte bei internationalen Festivals und Konferenzen, Gastdozenturen, Poesie-Performances, Internetprojekte (darunter www.neuedichte.de). 2003 bis 2005 gestaltete sie zusammen mit der indonesischen Theatergruppe Republic of Performing Arts die Poesie-Multimedia-Performance LautLesung, die in Deutschland, Indonesien und Mexico aufgeführt wurde. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2004 der Erich-Fried-Preis, 2001 der Ernst-Meister-Preis, 1998 der Peter-Huchel-Preis. Zuletzt erschienen: Geisterströmung. Gedichte, mit der CD "Wie Gedichte singen", Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2004.

Johann P. Tammen, geboren 1944 studierte Germanistik, Geschichte und Sozialwissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Oldenburg. Von 1967 bis 1969 war er in der Redaktion des "Stern" tätig, und von 1969 bis 1976 arbeitete er in Verlagen in Wilhelmshaven und Bremerhaven. Seit 1976 lebt er als freier Schriftsteller in Bremerhaven. Er ist Verfasser von Prosatexten, Kritiken, Essays, Gedichten und Hörspielen sowie Herausgeber der Zeitschrift „Die Horen“. Daneben übersetzt er im Rahmen des Projektes "Poesie der Nachbarn" gemeinsam mit den jeweiligen Autoren Gedichte aus diversen europäischen Sprachen ins Deutsche.