Natur als Kunst

Natur als Kunst

Landschaftsmalerei um Courbet und Feuerbach

Mit Beiträgen von Claudia Denk und Christoph Heilmann.
192 Seiten, Format: 24 x 27 cm, gebunden, Softcover
Erscheinungsjahr: 2007 | ISBN: 978-3-88423-286-6

28.00 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt
49.00 CHF unverbindl. Preisempfehlung

vergriffen

Über dieses Buch

Der Band präsentiert herausragende Beispiele der Landschaftsmalerei des 19. Jhdts. aus einer Privatsammlung.

Die Gruppe der französischen Künstler – mit Berühmtheiten wie Courbets »Die schwarzen Felsen (Trouville)« – unterscheidet sich deutlich von den deutschen Malern der etwa gleichaltrigen Generation. Überraschend hier vor allem die »Italienische Baumlandschaft« Anselm Feuerbachs, der ebenso wie Franz von Lenbach als Figuren- und Bildnismaler bekannt ist. Das natürliche Licht erhält in der Französischen Malerei große Bedeutung, der rein dekorative Gehalt der Landschaft tritt zurück. Das harte bäuerliche Leben wird nicht mehr idealisiert, sondern zunehmend realistisch abgebildet. Gemälde von Théodore Rousseau, Charles-Francois Daubigny, Camille Corot und Jules Dupré etwa, zusammen mit einigen ihrer Vorläufer repräsentieren diesen Aspekt europäischer Malerei. Zu der früheren Generation unter den deutschen Malern gehören unter anderem Johann Georg Dillis, Heinrich Bürkel, Adolf Heinrich Lier und Eduard Schleich sowie die sogenannten Nordlichter wie Johan Christian Dahl, Louis Gurlitt, Christian Morgenstern, Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing. Der für seine »historischen Landschaften« aus Italien und Griechenland berühmte Heidelberger Carl Rottmann führt die Gruppe von Malern an, die wesentliche Impulse für ihre Kunst aus dem Mittelmeerraum erhalten haben.