Primitive Malerei

Primitive Malerei

im Museum Haus Cajeth

149 Seiten, Format: 18.5 x 26 cm, gebunden
Erscheinungsjahr: 2008 | ISBN: 978-3-88423-290-3

19.90 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt
35.90 CHF unverbindl. Preisempfehlung

Bestellen sofort lieferbar

Über dieses Buch

25 Jahre Museum Haus Cajeth/Sammlung Hassbecker in Heidelberg. Dieser umfangreiche Katalog beschreibt die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes für Primitive Kunst. Die meisten Künstlerinnen und Künstler, die in der Sammlung vertreten sind, werden mit Bildern und kommentierenden Texten vorgestellt.

Werke von Anselme Boix-Vives, Giovanni Concettoni, Pietro Ghizzardi, Andreas Kretz, Albino Menozzi, Costante Pezzani, Albert Schmidt, Natálie Schmidtová, Fevronia Soudia, Ondrej Steberl, Pellegrino Vignali, Johannes Waldbrunner. Texte von Hans Gercke, Egon Hassbecker, Dorothee Höfert, Roland Krischke, Henry Moore, Ruth Tesmar, Thomas Röske, Elisabeth Südkamp u.a. Die Sammlung Hassbecker ist – neben der Sammlung Prinzhorn – bereits das zweite Zentrum von »Outsider« Kunst, das in Heidelberg ein eigenes Museum hat. Sie ist ein Ergebnis privater Sammelleidenschaft. Anfang der 1970er Jahre begannen Barbara Schulz und Egon Hassbecker mit dem Ankauf bedeutender Werke dieser Kunstrichtung, die bis heute ein Außenseiter-Dasein fristet. Noch bis zum 19. November 1982 sollte es dauern, bis das Museum im Haus Cajeth in der Heidelberger Altstadt eröffnet werden konnte. Keine andere Stadt in Deutschland besitzt so viele hochrangige Werke der Outsider Art und Primitiven Kunst.

Dr. phil. Thomas Röske (geboren 1962) ist seit November 2002 Leiter der Sammlung Prinzhorn der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Er hat Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Psychologie in Hamburg studiert und 1991 mit einer Arbeit über Hans Prinzhorn promoviert (1995 unter dem Titel „Der Arzt als Künstler. Ästhetik und Psychotherapie bei Hans Prinzhorn [1886-1933]“ als Buch erschienen). Von 1993 bis 1999 war er Wissenschaftlicher Hochschulassistent am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt, von 1996 bis 1999 Stellvertretender Sprecher des dort angesiedelten Graduiertenkollegs „Psychische Energien bildender Kunst“. Daneben hat er immer wieder als freier Ausstellungskurator für verschiedene Institutionen gearbeitet.