Stefan Moritz Becker – Zeichnung (Fotografie) 1989 - 2009

Künstlerbuch
64 Seiten, Format: 23 x 28.5 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsjahr: 2009 | ISBN: 978-3-88423-334-4

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Über dieses Buch

Seit über 20 jahren setzt sich Stefan Moritz Becker mit den Bedingungen des Lichts in den Medien Fotografie, Malerei, Zeichnung und ortsspezifischer Installation auseinander.

Licht ist in den Arbeiten des Künstlers sowohl präsent als auch abwesend, den Schatten Schads ebenso nah wie den Lichtstrahlen Man Rays. Durch seinen Umgang mit Licht betont Stefan Moritz Becker die räumlich-zeitlichen Abläufe des natürlichen Lichts als Mittel, seine Rätsel in der Alltagswelt zu entziffern, einschließlich der Geschichte von Ereignissen und des Gedächtnisses von Zeit im Verhältnis zu ihrem Verlauf, was er »Aufzeichnungen« nennt. Dabei konzentriert er sich auf die Abgrenzung von Licht und Schatten innerhalb bestimmter umrissener Bereiche. Dieses Nachzeichnen der Anwesenheit bzw. Abwesenheit von Licht hat sein Werk auch in die Richtung raumgreifender Installationen gelenkt. Es ist das Licht, das die Ereignisse einer anderen Zeit aufdeckt, das begleitet wird von einem erneuerten Verständnis davon, wo wir heute mit Blick auf die Zukunft stehen. (Aus dem Essay von Robert C. Morgan)

Das Künstlerbuch enthält einen Essay von Robert C. Morgan.

Stefan Moritz Becker

Stefan Moritz Becker, geboren 1958 in München, studierte Malerei an der Staatlichen Akademie in Stuttgart bei Paul Uwe Dreyer, hielt sich nach seinem Abschluss in Berlin und in München auf, wo er ein Mitbegründer der Künstlergemeinschaft in der Nymphenburger Straße war. 1986 ging er als DAAD-Stipendiat nach New York und lebte dort elf Jahre. Mit zahlreichen Preisen geehrt, vertreten durch renommierte Galeristen hat er regelmäßig an bedeutenden Ausstellungen teilgenommen und seine Arbeiten in der New Yorker Kunsthalle, bei der Biennale Venedig, beim Deutschen Künstlerbund Berlin oder dem Museum Sztuki in Lodz/Polen gezeigt. Er verstarb am 18. April 2013.