Ré Soupault

Künstlerin im Zentrum der Avantgarde

264 Seiten, Format: 20 x 27 cm, Klappenbroschur
Erscheinungsjahr: 2011 | ISBN: 978-3-88423-363-4

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Über dieses Buch

Der umfangreiche Katalog der Retrospektive in der Kunsthalle Mannheim ermöglicht zum ersten Mal einen Einblick in das Gesamtwerk von Ré Soupault (1901-1996). In ihrem reich facettierten Werk als Fotografin, Modeschöpferin, Journalistin, Filmemacherin und Übersetzerin stand sie im Zentrum der modernsten Kunstströmungen in Deutschland und Frankreich.

Ihr Weg führte sie vom Bauhaus Weimar in die Metrpolen Berlin und Paris und dort ins Herz des Surrealismus. Tunsien, Latein- und Nordamerika, die Schweiz und schließlich wieder Paris waren weitere Lebensstationen dieser modernen Nomadin, die stets kreativ mit neuen Lebenssituationen umging, immer wieder alles hinter sich lassend und Neues beginnend. Mit einem Vorwort von Ulrike Lorenz und Beiträgen von Peter Bär, Inge Herold, Karoline Hille und Manfred Metzner.

Presse

»Jetzt wird die Avantgardistin der 1920er Jahre wieder entdeckt« taz, Juli 2011.
»Der Band lohnt sich enorm!« Saiten, April 2011.
»Ré Soupault war eine Pionierin, der es nachzueifern gilt.« FAZ, März 2011.
»Ré Soupault revolutionierte (nicht nur) die Mode. Jetzt wird das Multitalent wiederentdeckt.« Vogue, März 2011.
»Es sind Bilder von zeitloser Schönheit, eine unwiderstehliche Mischung aus abstrakter Fotografie und realistischer Darstellung des menschlichen Körpers, Meisterwerke.« Frankfurter Rundschau, Februar 2011.

»Ihr Transformationskleid ist revolutionär, weil es den wechselnden Bedürfnissen einer Frau in einem einzigen Kleid gerecht wurde.« Welt online, Februar 2011.

Unter diesem Link können Sie auf der Internetseite der Vogue das von Dorothee Schumacher entworfene Transformationskleid in Anlehnung an Ré Soupault sehen.

Im Buch blättern:


Herausgeber

Inge Herold studierte Europäische Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Alte Geschichte in Heidelberg. 1991 promovierte sie über das ölmalerische Werk von Georg Meistermann. Seit 2006 ist sie stellvertretende Direktorin der Kunsthalle Mannheim.

Ulrike Lorenz studierte Kunstwissenschaft und Archäologie an der Universität Leipzig, wo sie über den deutsch-norwegischen Avantgarde-Architekten Thilo Schoder promovierte. Sie war Direktorin der Kunstsammlung Gera/Otto-Dix-Haus und des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg. Seit 2009 ist sie Direktorin der Kunsthalle Mannheim.

Manfred Metzner lebt als Verleger und Rechtsanwalt in Heidelberg. Er ist Herausgeber der Philippe-Soupault-Werkausgabe und des fotografischen Werks von Ré Soupault.

Ré Soupault

Ré Soupault, geboren 1901 als Erna Niemeyer in Pommern, arbeitete bereits während ihres Studiums 1921-1925 am Bauhaus in Weimar mit dem Avantgardisten Eggeling an dessen Experimentalfilm »Diagonal-Symphonie«. Über ihren Mann, dem Dadaisten und Filmkünstler Hans Richter lernte sie u.a. Man Ray und Sergeij Eisenstein kennen. Sie ging 1929 nach Paris, wo sie ihr erstes eigenes Modestudio »Ré Sport« einrichtete. Im Kreis der Pariser künstlerischen Avantgarde traf sie Phillipe Soupault. Mit ihm unternahm sie ab Mitte der dreißiger Jahre zahlreiche Reisen durch Europa und Amerika, wo sie seine Reportagen fotografisch begleitete. Seit 1946 wieder in Europa, arbeitete sie als Übersetzerin (u.a. André Breton, Philippe Soupault) und Rundfunkautorin. Sie starb 1996 in Paris.