Zuhause treibt in der Ferne

Gedichte

Zweisprachige Ausgabe, deutsch-englisch
152 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Hardcover, Fadenheftung
Erscheinungsjahr: 2012 | ISBN: 978-3-88423-404-4

18.90 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

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Über dieses Buch

Wie Löwen erscheinen ihr die Wellen am Strand von Sylt. Uganda leuchtet auf in den Dünen, wenn Susan N. Kiguli im nördlichen Europa Station macht.

Auch auf Reisen vergessen diese Gedichte nicht, wo sie herkommen. Kigulis Gedichte beschwören die magischen Landschaften Ugandas und die Widerstandskraft der Frauen, die ihre Kinder nicht an die Bürgerkriege Afrikas, an Gewalt, Hunger und Korruption verlieren wollen. Tiere und Geister tragen ihre Botschaften in die multimediale Welt der Gegenwart. Die von Tanz und Gesang inspirierten Strophen versinnbildlichen die politische Hoffnung auf einen gewandelten Kontinent.

Presse

»Hier hat man sich Zeit gelassen. Hier hat man einen sehr lohnenden Gegenstand meisterhaft zu vermitteln verstanden. (…) Gegenstand ist eine Dichtung, die wechselt zwischen schmuckloser unerbittlicher Anklage und dem ganz lyrischen Ton, Ton der Sehnsucht, wie wir ihn vielleicht von Nazim Hikmet kennen.«
Besuchen Sie die Webseite Fixpoetry, um die vollständige Besprechung von Rainer Strobelt zu lesen: "Ihr Leben ist ein afrikanisches Gedicht"

Die »subtile Fähigkeit, eine eigensinnige realistische Sicht auf die Schrecken der Situation Afrikas mit einem unerschütterlichen Optimismus zu vereinen, ist eine der größten Stärken von Kigulis Kunst«.
Mwalimu Austin Bukenya

Im Buch blättern:


Autor

Susan N. Kiguli, geboren 1969 im Luweero District, Uganda, gilt als wichtige poetische Stimme ihres Landes. Sie ist eng mit dem ugandischen Autorinnen-Netzwerk FEMRITE verbunden. Nach Studium und Promotion in Großbritannien unterrichtet sie heute Literatur an der Makerere-Universität in Kampala, Uganda.

Übersetzung

Brigitte Oleschinski wurde 1955 in Köln geboren und lebt heute als Autorin in Berlin. Sie studierte Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin und arbeitete lange als Zeithistorikerin zu Fragen der politischen Repression in totalitären Systemen. Seit Mitte der achtziger Jahre veröffentlicht sie Gedichte und Essays zur Poetik von Gedichten. Stipendienaufenthalte im In- und Ausland, Auftritte bei internationalen Festivals und Konferenzen, Gastdozenturen, Poesie-Performances, Internetprojekte (darunter www.neuedichte.de). 2003 bis 2005 gestaltete sie zusammen mit der indonesischen Theatergruppe Republic of Performing Arts die Poesie-Multimedia-Performance LautLesung, die in Deutschland, Indonesien und Mexico aufgeführt wurde. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2004 der Erich-Fried-Preis, 2001 der Ernst-Meister-Preis, 1998 der Peter-Huchel-Preis. Zuletzt erschienen: Geisterströmung. Gedichte, mit der CD "Wie Gedichte singen", Köln (DuMont Literatur und Kunst Verlag) 2004.