Herausgeber: Museum Ritter
Künstler: Daniel Buren

Daniel Buren- Broken Squares

Katalog

zweisprachige Ausgabe englisch-deutsch
40 Seiten,
Erscheinungsjahr: 2013 | ISBN: 978-3-88423-445-7

14,80 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

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Über dieses Buch

Künstlerische Eingriffe in vorhandene Strukturen, an Gebäuden, Plätzen und Straßen, in Landschaften und Innenräumen sind Daniel Burens Spezialität. Seit Jahrzehnten ist er weltweit unterwegs, um mit oft einfachen, immer aber wohldurchdachten und wirkungsvollen Interventionen neue Möglichkeiten des Sehens zu eröffnen.

In seinen an Ort und Stelle entstandenen Werken gelingt dem Künstler die Balance zwischen einer individuellen künstlerischen Gestaltung und einer kontextbezogenen Sprache, die den spezifischen Eigenschaften des jeweiligen Ortes nachspürt und darauf antwortet. Anlässlich seiner Ausstellung im Museum Ritter hat Daniel Buren zwei in situ-Arbeiten entwickelt, die auf den lokalen Kontext Bezug nehmen und das Museumsgebäude des Architekten Max Dudler neu erfahrbar machen. Der Katalog stellt Burens Interventionen an den großen Glasflächen der Museumspassage ebenso vor wie die im Erdgeschoss präsentierte begehbare Installation Two exploded Cabins for a Dialog und ausgewählte Einzelwerke.

Mit Textbeiträgen von Marli Hoppe-Ritter, Dorothea van der Koelen und Barbara Willert. Ins Englische übersetzt von Malcolm Green.

Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung Daniel Buren. Broken Squares. Works in situ and/or situated and/or mobile 2011-2013 im Museum Ritter in Waldenbuch vom 12.5.-22.9.2013.

Herausgeber

Das MUSEUM RITTER in Waldenbuch bei Stuttgart hat sich seit seiner Eröffnung 2005 zu einem lebendigen Forum für die Begegnung mit geometrisch-abstrakter Kunst entwickelt. Gegründet wurde das Museum von Marli Hoppe-Ritter, deren Kunstsammlung zum Thema Quadrat rund 750 Werke des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst und weltweit ein einzigartiges Profil besitzt.

Daniel Buren

Der Maler und Bildhauer Daniel Buren, geboren 1938 in Boulogne-Billancourt bei Paris, sorgt erstmals in den 60er Jahren mit seinen schwarzweißen Streifenmustern für Aufsehen. In den 80er Jahren bekommt er erste Aufträge für die Gestaltung öffentlicher Räume, der bekannteste Raum »Les Deux Plateaux« befindet sich im Ehrenhof des Palais Royal in Paris. Auf der Biennale in Venedig wird Buren 1986 für diese Arbeit mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. In den 90er Jahren geht er dazu über, Räume nicht nur zu dekorieren, sondern sie zu verformen: Er baut in ihnen Trennwände, Korridore und begehbaren Kuben ein.