Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama

328 Seiten, gebunden
Erscheinungsjahr: 2015 | ISBN: 978-3-88423-493-8

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ISBN 978-3-88423-490-7

Über dieses Buch

Das »Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama« ist der Roman der Lektüren, ein Buch für jeden, der gerne liest, oder vielleicht auch selbst schreiben möchte. Humorvoll komponiert der Autor eine Geschichte aus Anekdoten und theoretischen Ausführungen.

Mit der lockeren und charmanten Art, in der er seine Texte präsentiert und kommentiert, ist der Autor in Frankreich ein Liebling der Medien, seine Bücher erreichen hohe Auflagen und die Besucher strömen massenhaft in seine Lesungen. 2014 wurde das erste auf Deutsch erschienene Werk von Laferrière »Das Rätsel der Rückkehr« mit dem Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin ausgezeichnet – es war sein dreiundzwanzigster Roman. Das »Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama« ist der Roman der Lektüren, ein Buch für jeden, der gerne liest, oder vielleich auch selbst schreiben möchte. Humorvoll komponiert der Autor eine Geschichte aus Anekdoten und theoretischen Ausführungen. Die Ratschläge an einen »jungen Autor« sind kleine Erzählungen, von Freud und Leid des Schreibens (»Die Knute von Truman Capote«), über die Schreibhemmung und das Korrigieren eines Textes. Kioskszenen werden zur Bühne des Ärgernisses, das sich mit Fragen des Publikums an den Autor entzünden kann. Kurze Kapitel verweben Szenen, Reflexionen und Biografisches miteinander. Was wir hier über die Theorie des Romans erfahren, steht in Nachbarschaft zum Wunsch des jungen Exilanten, prekären Lebensumständen zu entkommen. Laferriére spürt der These nach, literarischer Geschmack bilde sich beim Lesen der Großen, hier lernten wir, wie ein gelungener Satz klingen muss. Tolstoi, Marquez, Kafka und andere stehen ihm dabei Pate. Dafür muss man sich aber in ein Gespräch mit ihnen begeben: »Sprechen Sie laut mit dem Klassiker. Er kann Sie hören.« Der Roman ist ein Bad in der Literatur und eine Reise um die Welt, zugleich vermittelt er das Bild von einem Autor aus Haiti, der mit seinem Erfolg, aber auch konkret in seinen Texten, Stereotypen und kulturelle Vorurteile durchbricht.

Presse

»Dany Laferrières mitteilsame Selbstreflektion über sein Schreiben, seine inneren Kämpfe, Ängste und Glücksempfindungen kommt so leichtfüßig, witzig und unprätentiös daher« Sueddeutsche Zeitung

»Lesen Sie dieses Buch, es macht Sie - zumindest für die Dauer der Lektüre - zu einem halbwegs besseren Menschen.« Deutschlandradio Kultur

»182 herzerwärmend humorvolle Fragmente über die Kunst des Schreibens zwischen den Anforderungen des Lebens und der Herausforderung des Lesens.« Tagesspiegel

»Das Buch ist eine Welt für sich, gemacht für die intime Begegnung zwischen Schreibendem und Lesendem. Ein reines Vergnügen.« RNZ

Ein großartiges kurzweiliges
Lesevergnügen, das breit empfohlen werden kann. ekz

Lesereise im April 2016

25.4. Literaturhaus Zürich
26.4. Centre Culturel Francais Freiburg
27.4. Romanfabrik Frankfurt
28.4. Literaturhaus Stuttgart
29.4. Institut Francais Berlin
30.4. Salon du Livre Genf

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Autor

Dany Laferrière, geboren 1953 in Port-au-Prince, Haiti, arbeitete zunächst als Journalist bis er sich unter dem Druck des politisch repressiven Klimas 1976 gezwungen sah, nach Montréal ins Exil zu gehen. 1985 veröffentlichte er seinen ersten Roman unter dem provokativen Titel Comment faire l‘amour avec un nègre sans se fatiguer, der ihn als Autor unmittelbar bekannt machte. Er wurde mit dem Prix Carbet de la Caraïbe und dem Buchpreis des französischen Auslandsrundfunks ausgezeichnet. Für seinen Roman L’énigme du retour (Das Rätsel der Rückkehr) erhielt er 2009 den prestigeträchtigen Prix Médicis. Das Rätsel der Rückkehr ist seine erste Veröffentlichung im deutschen Sprachraum. Der Autor lebt in Montréal und Miami. Seit 2014 ist er Mitglied der Académie française. 2014 bekam er gemeinsam mit seiner Übersetzerin Beate Thill den renommierten, vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin vergebenen, Internationalen Literaturpreis.

Übersetzung

Beate Thill, geboren 1952 in Baden-Baden, studierte Anglistik und Geographie. Seit 1983 arbeitet sie als literarische Übersetzerin der Sprachen Englisch und Französisch, mit dem Schwerpunkt Literatur aus »dem Süden«, v.a. aus Afrika und der Karibik. Daneben arbeitet sie als Dolmetscherin, verfasst Texte zur Übersetzungstheorie und für den Rundfunk. Sie ist Übersetzerin des kongolesischen Lyrikers Tchicaya U Tam´si, des karibischen Autors Édouard Glissant, des Tunesiers Abdelwahab Meddeb und der Algerierin Assja Djebar. 2014 erhielt sie den Internationalen Literaturpreis vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin für ihre Übersetzung des Romans Das Rätsel der Rückkehr von Dany Laferrière.