Ein Meister der alten Weltsprache

William Auld

32 Seiten, Klappenbroschur
Erscheinungsjahr: 2018 | ISBN: 978-3-88423-599-7

15,80 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

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Über dieses Buch

»Vor Jahren kamen mir durch Zufall einige Verse von William Auld (1924-2006) vor die Augen. Damals wusste ich nicht viel über die Plansprache Esperanto.

Ich war überrascht, dass ich die Zeilen verstehen konnte. Später las ich, dass Auld in den 90er Jahren und gegen Ende seines Lebens einige Male für den Literaturnobelpreis nominiert worden war. Ich fragte mich, ob es bei der Schwedischen Akademie überhaupt jemanden gegeben hatte, der Esperanto verstand. Die Originalliteratur in Esperanto ist riesengroß – und doch gibt es fast gar keine Übersetzungen ins Deutsche. Es ist eine schöne, reiche Parallelliteraturwelt mit eigenen Avantgarden, Klassikern, Ausreißern, Genies.« So Clemens J. Setz über seinen Zwiesprachen- Autor.

Autor

Clemens J. Setz, 1982 in Graz geboren, studierte Mathematik und Germanistik und lebt heute als Autor von Romanen, Gedichten, Theaterstucken, Drehbuchern und Übersetzungen in Graz. Fur sein Erzählwerk wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht: 2011 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, 2015 dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis, 2017 dem Literaturpreis des Landes Steiermark u.v.a. Zuletzt erschien von ihm Bot. Gespräch ohne Autor.

Herausgeber

Holger Pils, geboren 1976, studierte Germanistik, Geschichte und Spanisch in Heidelberg und wurde mit einer Arbeit über Thomas Mann promoviert. Er leitete das Buddenbrookhaus in Lübeck und ist seit Anfang 2014 Geschäftsführer der Stiftung Lyrik Kabinett in München. Er schreibt über Literatur des 20. Jahrhunderts, die Familie Mann und über Gegenwartslyrik.

Herausgeber

Ursula Haeusgen, geboren 1942, gründete 1989 das Lyrik Kabinett in München sowie später die gemeinnützige Stiftung Lyrik Kabinett, deren Vorstandsvorsitzende sie ist. Sie ist eine der Herausgeberinnen der »Edition Lyrik Kabinett bei Hanser« und wurde für ihr Engagement für die Poesie vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem »Maecenas Preis«