Verlagsgeschichte

1978

Juli: Verlagsgründung »Gelungene Mischung aus Literatur und Theorie von Autoren, mit denen uns eine gemeinsame Erfahrung verbindet.«. Der Name, eine Reminiszenz an Zeiten, als die Poesie in Heidelberg auf der Straße lag. Erste Verlagsadresse: Ladenburger Straße 82.
Erste Titel: Michael Buselmeier »Nichts soll sich ändern«, Jörg Burkhard »In Gauguins alten Basketballschuhen«. Als Blindband Félix Guattari »Wunsch und Revolution«.
Die Verlagsgründer: »Die Erneuerung der Literatur kommt aus den Peripherien und nicht aus den Metropolen.«

1979

Frühjahr: Emil Julius Gumbel »Verschwörer«, Reprint mit einem Vorwort von Karin Buselmeier.
Oktober: Jürgen Theobaldy »Drinks. Gedichte aus Rom.« Herbert Achternbusch »Der Komantsche«.

1980

Juni: »Mein Heidelberg. Ein Oberbürgermeister erzählt.«, ein Enthüllungsbuch über den Heidelberger OB Reinhold Zundel
August: Jean Carrière »Der Sperber von Maheux«. Zum ersten Mal ist ein Buch des Verlags auf der Bestenliste des SWF.
November: Allan Ginsberg und Peter Orlowski als Gäste von Wunderhorn in Heidelberg.

1981

Mai: Philippe Soupault in der Heuscheuer. Kontaktaufnahme mit dem Ehepaar Soupault.
Oktober: Philippe Soupault »Der Neger«, erster Band der Werkausgabe, in der Übersetzung von Ré Soupault.

1982

November: Bei einer Veranstaltung des Verlags fordert Ossip K. Flechtheim für den Mathematiker E. J. Gumbel, der schon 1932 durch die Nationalsozialisten von der Universität vertrieben worden war, die offizielle Rehabilitierung durch Universität und Stadt Heidelberg.

1983

Mai: Umzug in die Schröderstraße 16. Oktober: Erstes Buch des karibischen Autors Édouard Glissant »Die Hütte des Aufsehers«, entdeckt und übersetzt von Beate Thill.

1984

Oktober: Auf Vermittlung von Herbert Achternbusch erscheinen die Memoiren der großen alten Dame des deutschen Films: Lotte H. Eisner »Ich hatte einst ein schönes Vaterland«.

1985

April: Erste Veröffentlichung aus der Prinzhorn-Sammlung (Heidelberg): Inge Jádi (Hg.) »Leb wohl sagt mein Genie, Ordugele muss sein«.
Mai: Der Verlag übernimmt die Heidelberger Wochenzeitung Communale.
Oktober: Hungertuch-Preis des Literaturbüros Frankfurt für Hans Thill »Gelächter Sirenen«.

1986

Oktober: Édouard Glissant »Zersplitterte Welten – Der Diskurs der Antillen«, das Standard-Werk zur Kreolisierung der Gesellschaft.

1987

Frühjahr: Johannes Schreiters »Medizinfenster« in der Heiliggeist-Kirche löst den Heidelberger Fensterstreit aus.
Juni: 75 Jahre Ritter Sport, eine zweibändige Festschrift erscheint im Wunderhorn.
August: Zum 90. Geburtstag von Philippe Soupault erscheinen Breton/Soupault »Die Magnetischen Felder/Les Champs Magnétiques«, übersetzt von Ré Soupault.
Oktober: Eine bahnbrechende Anthologie der jungen Lyrik: Braun/Thill »Punktzeit«.

1988

Februar: Michael Buselmeier beginnt mit seinen Stadtführungen durch Heidelberg. Der Verlag übergeht sein zehnjähriges Jubiläum mit Schweigen und zieht in die Blumenstraße
29. Mai: Die Communale stellt ihr Erscheinen ein.
Oktober: Erster Band mit Fotos von Ré Soupault »Eine Frau allein gehört allen«.

1989

Frühjahr: 200 Jahre Französische Revolution, 100 Jahre Eiffelturm. Philippe Soupaults Gedichtband »Bitte Schweigt!« erscheint gleichzeitig bei Gustav Kiepenheuer (Leipzig) und Wunderhorn, letzte Koproduktion eines westdeutschen Verlages mit einem Verlag der DDR.
Oktober: »Hanîn«, weltweit die erste Anthologie maghrebinischer Literatur (Hg. Regina Keil).

1990

März: Großes Medienecho über die Ausstellung »Blau – Farbe der Ferne« im Heidelberger Kunstverein. Zweibändiger Katalog. Der Verlag eröffnet damit seine Kunst- und Fotografie-Reihe.
März: Tod von Philippe Soupault.
Mai: Johann Lippet schildert in »Protokoll eines Abschieds und einer Einreise« seine Erlebnisse bei der Ausreise aus Rumänien.

1991

Oktober: 1. Auflage von Michael Buselmeiers »Literarische Führungen durch Heidelberg. Eine Stadtgeschichte im Gehen«.

1992

Frühjahr: Aufarbeitung lange geleugneter Tradition: »Jüdisches Leben in Heidelberg«.

1993

Juli: Der Verlag wird 15 Jahre.
Oktober: Abdelwahab Meddeb »Talismano«. Alphonse Allais zeigt »Tomatenerntende Kardinäle am Roten Meer« in seinem »Album Primo-Avrilesque«.

1994

Oktober: Zur ersten Ausstellung ihrer Fotografien im Pariser Goethe-Institut erscheint Ré Soupault in Begleitung von Gisèle Freund.
November: Zum ersten Mal finden die Heidelberger Literaturtage statt.

1995

September: Die Edition Künstlerhaus – in Zusammenarbeit mit der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur – startet mit Hans Bender »Geschichten aus dem Kraichgau« und Gregor Laschen »Jammerbugt-Notate«.
November: Michael Buselmeier erhält den Thaddäus-Troll-Preis.

1996

März: Tod von Ré Soupault.
April: Peter-Huchel-Preis für Gregor Laschen »Jammerbugt-Notate«.
November: Der Landespreis Baden-Württemberg geht an das Wunderhorn.

1997

April: Mit dem ersten Band der Deutschen Reise nach Plovdiv von Lutz Stehl »Thrakien. Thrakien« beginnt der Dichteraustausch Deutschland/Bulgarien. Umzug in die Bergstraße 21.

1998

Juli: Wunderhorn feiert 20 -jähriges.
Oktober: Beginn der Kooperation mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma (Heidelberg).

1999

Januar: Platz 2 der SWR-Bestenliste: Braun/Thill »Das Verlorene Alphabet. Deutschsprachige Lyrik der 90er Jahre«. HR2 Hörbuch Bestenliste und Hörbuch des Monats: »Sprachlöchersterne«, gesprochen von Herbert Fritsch.
August: Totale Sonnenfinsternis.
Oktober: Ursula März legt die erste Biographie von Ré Soupault vor: »Du lebst wie im Hotel«.

2000

Frühjahr: Lothar Baier und Pierre Filion Herausgeber der ersten umfassenden Anthologie der Literatur aus Québec: »Anders schreibendes Amerika«.
Juni: Arnfrid Astel erhält den Kunstpreis des Saarlandes. Dagmar Darius erhält einen Schreibtisch im Verlag.
Oktober: Die Kurt-Wolff-Stiftung wird gegründet. Unter Manfred Metzners Vorsitz scharen sich die unabhängigen Verlage.

2001

Januar: Erste Veröffentlichung in der Kunstbuchreihe Retrospektiven: Joachim Geissler-Kasmekat.
Ab Mai: Vierzig Fotografien von Ré Soupault auf Welttournee mit dem Goethe-Institut.
September: Eröffnung des Museums der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg.

2002

September: Großes Aufsehen um Meddebs Studie: »Die Krankheit des Islam«, SZ-Sachbuchbestenliste Platz 1.

2003

Juli: Wunderhorn wird 25. »VERSschmuggel«: Anthologie des Welttreffens der Poesie (Berlin). Hans Thill übernimmt von Gregor Laschen die Leitung der Reihe »Poesie der Nachbarn« im Künstlerhaus Edenkoben.

2004

April: Hans Thill erhält den Peter-Huchel-Preis für »Kühle Religionen«.
Juli: Tod von Lothar Baier in Montréal.
September: Ausstellung »Pierre Verger: Schwarze Götter im Exil« im Völkerkundemuseum Berlin. Die erste Anthologie sorbischer Lyrik von den Anfängen bis in die Gegenwart erscheint, zusammengestellt von Kito Lorenc, mit einem Vorwort von Peter Handke: »Das Meer Die Insel Das Schiff«.

2005

Januar: Wunderhorn-Jahr: Die namengebende Liedersammlung »Des Knaben Wunderhorn« feiert 200. Jubiläum.
Juni: Was haben all die Dichter in Südfrankreich zu suchen? Manfred Hammes ist ihnen nachgereist: »Erzähl mir vom Süden … eine literarische Reise«.
September: Im schwäbischen Waldenbuch wird das Museum Ritter eröffnet.
Dezember: Der Verlag zieht in die Rohrbacher Straße 18.

2006

Februar: »Der Einstein-Komplex« wird von der Stiftung Buchkunst als »eines der schönsten Bücher 2006« prämiert. Die von Michael Buselmeier herausgegebene Anthologie »Der Knabe singts im Wunderhorn« präsentiert zeitgenössische Romantiker.
Oktober: Der »Deutschlandfunk-Lyrikkalender«, zusammengestellt von Michael Braun, erscheint als Abreißkalender unter dem Motto »Jeden Tag ein Gedicht«.

2007

April: Die erste umfassende Ausstellung »Ré Soupault - Die Fotografin der magischen Sekunde« wird im Berliner Gropiusbau eröffnet und hat über 20.000 Besucher. Das Künstlerhaus Edenkoben wird 20 Jahre alt.
Juli: Das Theater der Stadt Heidelberg produziert »Das Neue Wunderhorn« mit über 400 Mitwirkenden. Michael Buselmeiers »Literarische Führungen durch Heidelberg« erscheinen in der 3. Auflage, vollkommen überarbeitet und erweitert.
Oktober: Zur Buchmesse erscheinen Abdelwahab Meddebs »Gegenpredigten« unter dem Titel »Zwischen Europa und Islam«, übersetzt von Rainer G. Schmidt. Der Deutschlandfunk-Lyrikkalender wird zum Publikumserfolg.

2008

Januar: Der Katalog »Ré Soupault - Die Fotografin der magischen Sekunde« kommt auf die Auswahlliste zum Deutschen Fotobuchpreis 2008.
März: »Völker am Wasser«, die von Édouard Glissant herausgegebene Reihe, beginnt mit Gérard Chaliands »Bis an die Grenzen von Eldorado«, übersetzt von Beate Thill.
April: Der französische Staatspräsident ernennt Manfred Metzner zum »Officier de l’Ordre National du Mérite«.
Juni: Elke Wehr stirbt in Berlin.
Juli: Der Verlag wird 30 !
September: Hans-Peter Duerr findet Rungholt und Spuren der Minoer in der Nordsee. Sein Buch »Tränen der Göttinnen« berichtet darüber. Der Deutschlandfunk-Lyrikkalender 2009 erscheint.
9. Oktober: J.-M.G. Le Clézio wird der Nobelpreis für Literatur 2008 zugesprochen. Der Verlag zieht den Erscheinungstermin des neuen Le Clézio Buchs »RAGA - Besuch auf einem unsichtbaren Kontinent« in der Übersetzung von Beate Thill auf den 24. November vor. Vorabdruck in der FAZ.

2009

Herta Müller erhält den Nobelpreis für Literatur 2009: Texte von ihr im Band Poesie der Nachbarn: »Vorwärts ihr Kampfschildkröten«.
Der Deutschlandfunk Lyrikkalender 2010 erhält den Preis der Internationalen Kalenderschau in Bronze.

2010

Frühjahr: Start der neuen Buchreihe AfrikAWunderhorn. Sie eröffnet mit Gedichten von Lebogang Mashile, »Töchter von Morgen« und dem Roman »Die stille Gewalt der Träume« von K. Sello Duiker.
Gemeinsam mit Glissants »Das magnetische Land« (Reihe »Völker am Wasser«), steht Mashiles Gedichtband auf der Litprom Bestenliste Weltempfänger.
Der Katalog »François Morellet – Die Quadratur des Quadrats« erhält den Award des Deutschen Designer Clubs.
September: Michael Buselmeier erhält den mit 15.000 Euro dotierten Ben-Witter-Preis 2010.
Hans Thill scheidet aus dem Verlag aus und wird künstlerischer Leiter des Künstlerhaus Edenkoben.
Oktober: Oleg Jujew erhält den Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil, der mit 15.000 Euro dotiert ist.

2011

Januar: Die Anthologie »Lied aus reinem Nichts. Deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts« erscheint auf Platz 7 der SWR-Bestenliste.
3. Januar: Der in Paris lebende elsässischen Autor Claude Vigée wurde 90 Jahre alt.
3. Februar: Im Alter von 82 Jahren ist unser Freund und Autor Édouard Glissant in Paris gestorben.
13. Februar: Eröffnung der umfassenden Retrospektive »Ré Soupault – Künstlerin im Zentrum der Avantgarde« in der Kunsthalle Mannheim. Der ausführliche Katalog zur Ausstellung präsentiert die unterschiedlichen Facetten der Künstlerin.
April: Wiederum schafft es ein Band der AfrikAWunderhorn Reihe auf die Weltempfängerliste: Shimmer Chinodyas Roman »Zwietracht«.
15. Juli: Eröffnung der Ausstellung »Ré Soupault – Künstlerin im Zentrum der Avantgarde« im Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg.
September: 2 Titel aus der Reihe AfrikAWunderhorn kommen erneut auf die Litprom Weltempfängerliste: Chirikure Chirikure mit »Aussicht auf eigene Schatten« auf Platz 3 und Imraan Coovadia mit »Gezeitenwechsel« auf Platz 5.
14. September: »Wunsiedel« von Michael Buselmeier steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011.
Oktober: Das von sans serif (Berlin) entworfene Logo AfrikAWunderhorn wird beim Worldwide Logo Design Annual 2010 zu einem der weltweit besten Logos gewählt.
November: SWR-Bestenliste: Platz 5 für Michael Buselmeiers Roman »Wunsiedel«.
Dezember: Die Kurt Wolff Stiftung (Leipzig) gibt bekannt, daß der Kurt-Wolff-Preis 2012 an Wunderhorn vergeben wird.

2012

März: Die Vergabe des Kurt-Wolff-Preises 2012 an unseren Verlag findet am Freitag, den 16. März auf der Leipziger Buchmesse statt.
April: Der Petrarca-Preis für europäische Schriftsteller geht an den Sorben Kito Lorenc.
Juli: Der Ingeborg-Bachmann-Preis geht an die aus Russland stammende Autorin Olga Martynova.
Juli/August: SWR-Bestenliste: Platz 4 für Helon Habilas Roman »Öl auf Wasser«.
September: Helon Habila wurde von der Hotlist-Jury mit seinem Roman "als eines der zehn besten Bücher des Jahres" auf die Hotlist 2012 gewählt.
September/Oktober: KrimiZEIT-Bestenliste: Platz 1 für Helon Habilas Roman.

2013

Januar: Der Deutsche Krimipreis International 2013 geht an Helon Habila für seinen Roman »Öl auf Wasser«, übersetzt von Thomas Brückner.
25./26. Januar: Unsere Autoren Helon Habila, Chirikure Chirikure und Maaza Mengiste sind zu Gast bei den von litprom organisierten Afrikanischen Literaturtagen im Literaturhaus in Frankfurt.
25. Februar: Die UNESCO gibt bekannt, dass die nigerianische Hafenstadt Port Harcourt, einer der Schauplätze in Helon Habilas Roman »Öl auf Wasser«, Welthauptstadt der Buches 2014 sein wird.
23. März: Der erste Indiebookday findet statt. Deutschlandweit kaufen Leser Bücher aus unabhängigen Verlagen und posten die Cover in Sozialen Netzwerken.
4. Mai: Édouard Glissant (1928-2011) und seine Poetik von der Kreolisierung der Welt stehen im Zentrum einer langen Nacht im Deutschlandfunk.
5./6. Juli: Helon Habila nimmt mit einer Lesung und einer Podiumsdiskussion am 18. Internationalen Literaturfestival Leukerbad teil.
9. Juli: Arnfrid Astel, ehemaliger Literaturredakteur des saarländischen Rundfunks und Wunderhorn-Autor, wird 80.
5. August: Robert Häuser stirbt am 5. August im Alter von 88 Jahren in Mannheim. Er gilt als Wegbereiter der modernen Fotografie. Seine Autobiographie "Schwarz und Weiß" erscheint am 15. Oktober bei Wunderhorn.
4. September: Unsere in London lebende Autorin und Übersetzerin Edith Aron (»Die falschen Häuser«) wird 90.
15. September: Jürgen Theobaldys Roman »Aus nächster Nähe« ist »Buch der Woche« im Deutschlandradio.
25. Oktober: Michael Buselmeier wird 75. Das Kulturamt der Stadt Heidelberg ehrt ihn, indem es die Neuauflage seines Romans »Der Untergang von Heidelberg« bei Wunderhorn fördert.
November: Mia Couto erhält den mit 50.000 $ dotierten Neustadt-Literaturpreis. Sein Roman »Jesusalém« erscheint im März 2014 in der Reihe AfrikAWunderhorn. Der angolanische Autor Ondjaki erhält den mit 25.000 € dotierten Prémio José Saramago. Sein Roman »Os Transparentes« wird im Frühjahr 2015 in der Reihe AfrikAWunderhorn erscheinen.

2014

7. März: Der Autor Jürgen Theobaldy wird 70
Juni: Mia Couto schafft es mit seinem Roman Jesusalem auf die Weltempfänger Bestenliste
3. Juli: Der Internationale Literaturpreis 2014 (Haus der Kulturen der Welt Berlin) geht an Dany Laferriére und die Übersetzerin Beate Thill für den Roman Das Rätsel der Rückkehr.
Juli: Juri Andruchowytsch erhält den Hannah-Arendt-Preis 2014.
September: Scholastique Mukasonga schafft es mit ihrem Roman Die heilige Jungfrau vom Nil auf die Weltempfänger Bestenliste
1. Oktober: Verlagsgründer, Lyriker, Übersetzer und Herausgeber Hans Thill wird 60