Laurenz Theinert. Fehlende Dunkelheit

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40 Seiten, broschiertErscheinungsjahr: 2024 | sofort lieferbar | ISBN: 978-3-88423-713-7 | 15,00 EUR
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Über dieses Buch

Der Lichtkünstler und Fotograf Laurenz Theinert strebt in seinem Schaffen nach einer Bildsprache, die sich ohne erkennbaren Bezug zur Gegenstandswelt entfaltet. Seine fotografischen Arbeiten sind weder narrativ noch repräsentieren sie etwas. Die sichtbare Welt ist für ihn nur der Ausgangspunkt, um mit den Mitteln der Fotografie raumzeitliche Prozesse zu untersuchen, etwa den Perspektivwechsel oder sich verändernde Farbeindrücke. Der Wunsch, eine dynamische Kunst zu schaffen, führte Theinert zur Lichtkunst. Mithilfe von Licht gelingt es ihm, wechselnde Farbeindrücke zu erzeugen und Bewegung zu suggerieren. Zugleich treten seine Lichtinstallationen in einen Dialog mit vorhandenen architektonischen Strukturen, die mal scharf nachgezeichnet, mal aufgebrochen werden. Dass die visuell erfahrbare Welt vom Licht bestimmt ist, wird im Werk des Künstlers eindrücklich erfahrbar.

Die Publikation begleitet Laurenz Theinerts gleichnamige Soloschau im Museum Ritter (5.5.–15.9.2024), die neben fünf großen Lichtinstallationen mehrere fotografische Arbeiten umfasst. Zusammen geben diese Werke einen facettenreichen Einblick in das Œuvre des Künstlers.

Laurenz Theinert

geb. 1963 in Hannover, studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der University of Leicester (GB). Sein Diplom machte er im Bereich Produktdesign. Seit den frühen 1990er-Jahren arbeitet er verstärkt als Fotograf und Lichtkünstler. Für sein Schaffen erhielt Theinert zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, u. a. den Visual Music Award des Instituts für Neue Medien, Frankfurt am Main (2008), den Förderpreis des Verbands Bildender Künstler und Künstlerinnen Baden-Württemberg (2009) und das Kavalierhaus-Stipendium, Langenargen (2019). Der Künstler lebt und arbeitet in Stuttgart.

Museum Ritter

Das MUSEUM RITTER in Waldenbuch bei Stuttgart hat sich seit seiner Eröffnung 2005 zu einem lebendigen Forum für die Begegnung mit geometrisch-abstrakter Kunst entwickelt. Gegründet wurde das Museum von Marli Hoppe-Ritter, deren Kunstsammlung zum Thema Quadrat rund 750 Werke des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst und weltweit ein einzigartiges Profil besitzt.