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  1. Wir trauern um Michael Braun

    Unser Freund und Autor, der Literatur- und vor allem Lyrikkritiker, Lyrikkenner und Lyrikmäzen Michael Braun, ist am 23. Dezember 2022 völlig überraschend in Heidelberg gestorben. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Essays zu Fragen einer zeitgenössischen Poetik, worüber wir seit Verlagsgründung mit ihm einen ständigen Diskurs, wie auch über den Literaturbetrieb im allgemeinen führten. Er hat in unserem Verlag eine vierzigjährige Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Lyrik, zuletzt die Anthologie „Aus Mangel an Beweisen“, Deutsche Lyrik 2008 bis 2018, zusammen mit Hans Thill herausgegeben, was er fortsetzen wollte. Mit seinen Einminutengedichten von 2007 bis 2011 in unserem Deutschlandfunk-Lyrikkalender hat er der Lyrik zu ungeahnten Verkaufshöhen verholfen. Den Lyrikkalender hat er von 2012 bis 2018 als Taschenkalender weitergeführt. 2018 bekam er den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik. Er hat in unserem Verlag nicht nur eigene Bücher veröffentlicht und mitherausgegeben, sondern unserem Verlag auch wichtige Lyrikstimmen zugeführt. Wir verlieren einen außergewöhnlich liebenswerten Ideengeber und Freund, dem die Lyrik und deren Zukunft Herzenssache war.  

  2. Neuerscheinung

    Şakir Gökçebağ. Twists & Turns

    Ab 27. Dezember 2022 lieferbar: Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum Ritter in Waldenbuch, die bis 16. April 2023 besucht werden kann. Sie gibt mit rund 20 Werken von 1999 bis heute einen konzentrierten Einblick in das Schaffen von Şakir Gökçebağ. »Ich folge dem Prinzip der Einfachheit und Universalität«, fasst der Künstler den Leitgedanken eines Schaffens zusammen, dessen Nahbarkeit, Einfallsreichtum und Poesie Klein wie Groß begeistern.

  3. Meena Kandasmy

    Auszeichnung

    Meena Kandasamy erhält Kesten-Preis 2022

    Meena Kandasamy wurde mit der vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestifteten Auszeichnung des PEN-Zentrums Deutschland geehrt. Sie erhält den Hermann Kesten-Preis 2022 für »ihren Kampf um Demokratie und Menschenrechte, für das freie Wort und gegen die Unterdrückung von Schriftstellerkolleg*innen, Akademiker wie Landlose, Minderheiten und Dalit in Indien«, wie es in der Begründung heißt. Veröffenlichungen im Wunderhorn Verlag sind der Roman Reis & Asche sowie der Gedichtband Fräulein Militanz.

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