Philippe Soupault. Portraits

Fotografien 1934 - 1944

96 Seiten, gebundenErscheinungsjahr: 2003 | sofort lieferbar | ISBN: 978-3-88423-217-0 | 19,90 EUR
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Über dieses Buch

Die Aufnahmen in diesem Band zeigen die eher private Seite des großen Surrealisten. Philippe Soupault arbeitete in den 1930er Jahren auch als Journalist für einige große Pariser Tageszeitungen. Mit seiner Frau, der Fotografin und Übersetzerin Ré Soupault unternahmen er mehrere längere Reportagereisen durch Europa und Amerika. Auf diesen Reisen sowie in Tunesien, wo die beiden 1938–1942 lebten, entstanden die Bilder, deren überwiegender Teil hier zum ersten Mal veröffentlicht ist.

Ré Soupault

Ré Soupault
Foto: © Manfred Metzner

Ré Soupault, geboren 1901 als Erna Niemeyer in Pommern, arbeitete bereits während ihres Studiums 1921-1925 am Bauhaus in Weimar mit dem Avantgardisten Eggeling an dessen Experimentalfilm »Diagonal-Symphonie«. Über ihren Mann, dem Dadaisten und Filmkünstler Hans Richter lernte sie u.a. Man Ray und Sergeij Eisenstein kennen. Sie ging 1929 nach Paris, wo sie ihr erstes eigenes Modestudio »Ré Sport« einrichtete. Im Kreis der Pariser künstlerischen Avantgarde traf sie Phillipe Soupault. Mit ihm unternahm sie ab Mitte der dreißiger Jahre zahlreiche Reisen durch Europa und Amerika, wo sie seine Reportagen fotografisch begleitete. Seit 1946 wieder in Europa, arbeitete sie als Übersetzerin (u.a. André Breton, Philippe Soupault) und Rundfunkautorin. Sie starb 1996 in Paris.

Manfred Metzner

Foto: © Ingo Wilhelm

Manfred Metzner lebt als Verleger und Rechtsanwalt in Heidelberg. Er ist Herausgeber der Philippe-Soupault-Werkausgabe und des fotografischen Werks von Ré Soupault.