SIMURGH

Junge Lyrik aus Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

fünfsprachig | 400 Seiten, KlappenbroschurErscheinungsjahr: 2023 | ISBN: 978-3-88423-687-1 | 26,00 EUR
26,00 EUR inkl. 7% gesetzl. MWSt

erscheint: März 2023

Über dieses Buch

Die Vielfalt zentralasiatischer Poesie ist für deutschsprachige Leser*innen kaum zugänglich – vor allem dann, wenn es um zeitgenössische Lyrik geht. Ganz ähnlich gestaltet sich die Situation aber auch andersherum, moderne deutsche Poesie ist einem zentralasiatischen Publikum, das die deutsche Sprache nicht beherrscht, ebenfalls kaum bekannt. 

Die Goethe-Institute Kasachstan und Usbekistan haben sich es daher zum Ziel gesetzt, diese Literaturen, die so wenig voneinander wissen, neugierig aufeinander zu machen, Türen zu öffnen und den Austausch miteinander zu initiieren. Mit dem Projekt »Simurgh« (ein sagenumwobenes Fabelwesen der zentralasiatischen Mythologie), das Workshops für Übersetzer*innen und Autor*innen, das erste Poesiefestival Zentralasiens in Taschkent und eine digitale Vernetzungsplattform sowie zahlreiche Veranstaltungen umfasst, soll dieses Ziel erreicht werden.

2022 erschien als Resultat der ersten Projektphase die »Simurgh«-Anthologie deutscher Lyrik in Übersetzung der fünf zentralasiatischen Sprachen (Turkmenisch, Kirgisisch, Kasachisch, Usbekisch und Tadschikisch), 2023 wird nun im Wunderhorn Verlag die erste Anthologie zentralasiatischer Lyrik in deutscher Sprache erscheinen. Diese bietet einen vielseitigen Eindruck der Kulturen, Geschichten und Sprachen Zentralasiens – die so viel trennt und doch vieles vereint. Die insgesamt rund dreißig Lyriker*innen eröffnen in ihren Texten die Möglichkeit, Gesellschaften kennenzulernen, Themen zu entdecken und die Stimmen einer bisher literarisch unbekannten Region auch auf Deutsch zu hören.

Lyriker*innen aus

Kasachstan: Miras Assan, Yedilbek Duisenov, Sagynysh Namazshamova, Zhengisbek Pazil, Batyrkhan Sarsenkhan

Kirgistan: Aliman Abdykerimova, Narsuluu Gurgubayeva, Makhabat Keseiinova, Gulzada Stanalieva, Nuriza Omurbaeva

Turkmenistan: Şyhmustapa Hudaýberdiýew, Oguljennet Rahmanova

Tadschikistan: Firdavsi A’zam, Dilorom, Orzu Iso, Buzurgmehri Bahodur, Bahrom Rahmatzod, Tolib Luqmon

Usbekistan: Tillaniso Nuryog’di, Jontemir, Olima Nabieva, Nodira Nazar, Bashorat Otajonova, Suhrob Ziyo, Khurshid Abdurashid, Xosiyat Rustamova, Aazam Abidov

In der Interlinerübersetzung von Raikhan Shalgynbayeva, Tansulu Rakhimbayeva, Imangeldy Yestayev, Rauza Mussabayeva, Aigerim Havranek, Pamira Kadyrbekova, Meerim Kydyrbaeva, Erika Kaldybaeva, Aigul Adisova, Diana Arykbaeva, Aiperim Moldalieva, Raisa Abdrakhmanova, Nader Jouya, Kamolova Bibikalon, Zuhro Gulomova, Farogat Gaforova, Jemal Nurlyyeva,  Oguljennet Rahmanova, Maral Nurlyjeva, Davut Emirov, Gulnoz Nabieva, Nodira Nazar, Dr.Khafiza Kuchkarova und Furqat Soatov.

Norbert Hummelt

Norbert Hummelt, geboren 1962 in Neuss, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Berlin. Zuletzt erschienen: Der Atlas der Erinnerung (2018) und der Gedichtband Sonnengesang (2020).