2020

  1. »Wir sind es wert«

    Eine Anthologie mit 127 Kurzgeschichten. Allesamt Siegertexte eines seit 1993 existierenden Schreibwettbewerbs an einer kaufmännischen Schule in Heidelberg. Wir sind es wert, herausgegeben von Marie-Luise Hiesinger, liefert ein Psychogramm von Jugendlichen über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren. Die Anthologie mag junge Menschen zum Schreiben ermutigen und Lehrer*innen dazu inspirieren, im Unterricht mit diesen Texten zu arbeiten.
  2. Kieler Kulturpreis 2020 für Arne Rautenberg

    (c) Birgit Rautenberg

    Wir gratulieren unserem Autor Arne Rautenberg herzlich zum Kieler Kulturpreis 2020! Zuletzt ist von Arne Rautenberg sein Gedichtband permafrost bei uns erschienen.

  3. »Alberto, Elsa und die Bombe«

    Angela Bubbas literarischer Essay schlägt ein besonderes, in Deutschland bisher unbekanntes Kapitel im Leben des italienischen Schriftstellers Alberto Moravia (1907–1990) und dessen Frau, der Schriftstellerin Elsa Morante (1912–1985), auf. Beide waren pazifistisch eingestellt, beide beschäftigten sich in ihren schriftstellerischen Werken mit der atomaren Bedrohung und den Folgen eines Atomkriegs. Mehr

  4. »Unter der dünnen Mondsichel«

    Der neue Band aus der Reihe »Poesie der Nachbarn«, ein Projekt des Künstlerhauses Edenkoben und der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, ist da! Dieses Mal geht es ins lyrische Schottland. Die Gedichte in Unter der dünnen Mondsichel, hrsg. von Sigrid Rieuwerts und Hans Thill, sind erfüllt von jener Energie, die aus der Vielsprachigkeit kommt, aus dem inspirierten Wechsel zwischen Gälisch, Scots und Englisch. Sie künden von widerständigem Geist, Witz, Melancholie. Mehr

  5. Digitale Buchmesse

    So verständlich und sinnvoll die Absage der Leipziger Buchmesse ist: Vor allem kleine, unabhängige Verlage trifft sie enorm. In den großen Buchhandlungsketten finden Sie wenige Bücher aus kleinen Verlagen; durch den Ausfall der Buchmesse fehlt nun ein wichtiger Ort der Präsentation. Viele Verlage schaffen diesen Ort der Präsentation nun im digitalen Raum: auf den Social-Media-Kanälen. Wir machen auch mit und präsentieren Ihnen in den nächsten Tagen auf Facebook, Twitter und Instagram unsere Neuerscheinungen und viele Empfehlungen aus unserem Programm. Auf zur digitalen Buchmesse!

  6. Förderung kleiner Verlage

    Um die finanzielle Situation kleiner Verlage ist es nicht allzu gut bestellt. Ob Verlagspreise von Bund und Ländern das wahre Mittel sind, um der Krise entgegenzuwirken, ob eine strukturelle Förderung nötig ist oder ob eine Subventionierung die Unabhängigkeit und Kreativität der Verlage einschränkt, damit beschäftigt sich dieser Beitrag von Ulrich Rüdenauer im Deutschlandfunk Kultur. Auch Wunderhorn-Verleger Manfred Metzner kommt zu Wort.

  7. »Kollektive Amnesie«

    Eine der interessantesten jungen Stimmen Südafrikas präsentiert ihr langerwartetes Lyrikdebüt: Koleka Putuma beschäftigt sich in Kollektive Amnesie mit dem Schwarz- und Frau-Sein und taucht dabei unerschrocken in die Geschichte ihres Landes ein. Ihre Gedichte fordern Gerechtigkeit, pochen auf Sichtbarkeit und bieten Heilung. Putuma erforscht in ihnen Konzepte von Autorität – in akademischer Welt, Religion, Politik und Beziehungen –, um zu fragen, was wir gelernt haben und was wir verlernen müssen. Mehr

  8. 15 Minuten Glissant am Tag

    Der Schweizer Kurator Hans Ulrich Obrist, künstlerischer Leiter der Serpentine Galleries in London, im SPIEGEL-Interview:
    SPIEGEL: »Die Kunst soll also die Welt retten? Wie genau?«
    Obrist: »Dazu mache ich mir jeden Morgen Gedanken, wenn ich nach dem Aufwachen meine fünfzehn Minuten Édouard Glissant lese. Er ist für mich mit Abstand der wichtigste Autor unserer Zeit, weil er die Phänomene, die die Globalisierung hervorbringt, vorausgesehen hat.«

  9. Buchpräsentation »Zeit der vielen Einsamkeiten«

    Im Rahmen eines literarischen Frühstücks lesen am Sonntag, den 9. Februar um 10 Uhr Ilona Einstein, Esther Graf, Nelly Z. Graf und Sabine Metzger aus der Anthologie »Zeit der vielen Einsamkeiten« ausgewählte Werke von Siegfried Einstein. Mit Musik von Amnon Seelig und einem Grußwort der Stadt Mannheim von Helen Heberer. Die Veranstaltung findet in der Jüdischen Gemeinde Mannheim (Rabbiner-Grünewald-Platz) statt. Es werden 15 Euro Eintritt erhoben, Ermäßigte zahlen 12 Euro.