Auszeichnungen für Tamara Štajner

Unsere Autorin Tamara Štajner wurde dieser Tage gleich zweimal geehrt: Am 18. Mai erhielt sie den mit 8.000 Euro dotierten Lyrikpreis Meran und nahm nur wenige Wochen später am diesjährigen Bachmannwettbewerb teil. Die 48. Tage der deutschsprachigen Literatur fanden vom 26. bis 30. Juni 2024 in Klagenfurt am Wörthersee statt und gipfelten für Tamara Štajner in der Auszeichnung mit dem KELAG-Preis der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft in Höhe von 10.000 Euro. Wir gratulieren zu beiden Erfolgen!

C.A. Davids auf Litprom-Bestenliste

Mit »Hoffnung & Revolution« ist C.A. Davids auf Platz 5 des 60. Weltempfängers! Der Roman wurde aus dem Englischen übersetzt von Susann Urban. »Wie lebt man Revolution, ohne sich selbst zu verleugnen? Er hat einst auf dem Platz des Himmlischen Friedens gekämpft, sie in Südafrika gegen die Apartheid. In Shanghai begegnen sie einander. Und ringen um die eigene Wahrheit. Ein leiser und doch hochpolitischer Roman«, schreibt Claudia Kramatschek in der Jury-Begründung. Seit 2008 nominiert der »Weltempfänger« belletristische Neuübersetzungen aus aller Welt, um herausragende literarische Stimmen im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen. Herausgegeben wird er von Litprom e.V.

Spitzenpreisträger Deutscher Verlagspreis 2023

4 Mal Preisträger Deutscher Verlagspreis – dieses Jahr einer der drei Spitzenpreisträger: Wir freuen uns sehr, gratulieren allen anderen ausgezeichneten Verlagen und danken Claudia Roth, der Jury sowie all den wunderbaren Menschen, die den Verlag seit so vielen Jahren zu dem machen, was er ist!

»Der Verlag Das Wunderhorn spürt seit 45 Jahren die Poesie ›auf der Straße‹ und an den ›Peripherien‹ auf (aus dem Verlagscredo). Seitdem entwickelt er eine feinsinnige Mischung aus internationaler Lyrik, Kunstkatalogen, literarischen Reihen und wissenschaftlichen Publikationen. Der Verlag legt Wert auf nachhaltige Beziehungen. Das betrifft die Druckereien und Buchbinder, mit denen er arbeitet, genauso wie die Kontakte in die weltweite Szene. Sein Programm schöpft er aus diesen Verbindungen. Beispielhaft für die Bandbreite seien hier die Reihen ›Kontinentaldrift‹ zu Literaturen der Diaspora in Europa und ›VERSschmuggel‹ mit neuen Übersetzungen genannt, die in Kooperation mit dem Haus für Poesie Berlin entstehen. Seine Philosophie ist mutig und nach wie vor wegweisend.« (Aus der Juryentschiedung)

Georg-Elser-Preis 2023 an Yirgalem Fisseha Mebrahtu

Unsere Autorin und ehemalige Writers-in-Exile-Stipendiatin des PEN-Zentrum Deutschland erhält den Preis der Stadt München laut Jurybegründung »… für ihren beeindruckenden Einsatz gegen undemokratische Strukturen – für Demokratie. (…) Von September 2003 bis Februar 2009 war sie Autorin, Moderatorin und Programmdirektorin bei Radio Bana, einem Radiosender des eritreischen Bildungsministeriums. 2009 wurde sie mit zirka 30 weiteren Mitarbeitenden im Gebäude des Radiosenders verhaftet. Die Vorwürfe gegen sie waren willkürlich (…). Ohne offizielle Anklage und Gerichtsverfahren wurde sie sechs Jahre eingesperrt und wiederholt gefoltert. Aus dem Krankenhaus, in das man sie nach einem ,Verhör‘ bewusstlos brachte, drang ihr Fall nach außen und wurde bekannt – was schließlich zu ihrer Freilassung führte. Nach einer zweiten Inhaftierung gelang ihr schließlich die Flucht nach Uganda. (…) Trotz der traumatischen Erlebnisse während ihrer Gefangenschaft hat sie sich dem Willen der totalitären Obrigkeit nicht gebeugt – ja, bietet ihm aus dem Exil noch immer die Stirn, indem sie öffentlich Zeugnis ablegt, mal kämpferisch, mal poetisch. Ihr Empowerment stärkt andere, die sich in einer ähnlichen Lage befinden, gerade auch weibliche People of Color mit ihren weltweit multiplen Gewalterfahrungen. Sie zeigt uns, welch hohes Gut die Demokratie ist, eines, um das tagtäglich – überall auf der Welt – gerungen werden muss.«

Lyrikpreis der Anke Bennholdt-Thomsen-Stiftung 2023 für Nancy Hünger

Der unter dem Dach der Deutschen Schillerstiftung vergebene Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und würdigt dieses Jahr das Werk der Lyrikerin Nancy Hünger. »Inmitten der Beweglichkeit von Sprache angesichts einer hoch beweglichen Welt gelingt es den Texten Nancy Hüngers, die Turbulenzen der Gegenwart in sich zu tragen und trotzdem in ihrer zwingenden Schönheit und Klarheit zu trösten«, so die Begründung der Jury. Bei Wunderhorn ist ihre Zwiesprache mit Wolfgang Hilbig erschienen.

Lyrik-Empfehlungen 2023

Paul-Henry Campbells Gedichtband »innere organe« ist unter den Lyrik-Empfehlungen 2023. Wir freuen uns sehr! Alle Empfehlungen finden Sie hier. »Die Lyrik-Empfehlungen möchten die Stimmenvielfalt der Poesie auf dem weitgehend von erzählender Literatur bestimmten Buchmarkt stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Sie werden jährlich von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Stiftung Lyrik Kabinett, dem Haus für Poesie, dem Deutschen Literaturfonds in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband herausgegeben.«

Meena Kandasamy erhält Kesten-Preis 2022

Meena Kandasamy wurde mit der vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestifteten Auszeichnung des PEN-Zentrums Deutschland geehrt. Sie erhält den Hermann Kesten-Preis 2022 für »ihren Kampf um Demokratie und Menschenrechte, für das freie Wort und gegen die Unterdrückung von Schriftstellerkolleg*innen, Akademiker wie Landlose, Minderheiten und Dalit in Indien«, wie es in der Begründung heißt. Veröffenlichungen im Wunderhorn Verlag sind der Roman Reis & Asche sowie der Gedichtband Fräulein Militanz.

Heine-Preis 2022 für Juri Andruchowytsch

Der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch wird als „entschiedener Verfechter europäischer Werte“ mit dem Heinrich-Heine-Preis 2022 der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. Der Preis für dichterisches Schaffen, das sozialen und politischen Fortschritt fördert, würdigt seinen Einsatz „für eine freie und unabhängige Ukraine mit Anbindung an Europa“. Im Wunderhorn Verlag erschienen sind Werwolf Sutra, Czernowitz & Lemberg (mit Isolde Ohlbaum) sowie Beiträge in Vorwärts, ihr Kampfschildkröten – Gedichte aus der Ukraine und Hotel Europa.

Wilhelm Hausenstein Ehrung für Isolde Ohlbaum

Isolde Ohlbaum wird von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste für Verdienste um kulturelle Vermittlung geehrt. Ihre Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern haben sie zur bekanntesten und begehrtesten Chronistin der Literatur-Szene gemacht. Im Wunderhorn Verlag sind erschienen Czernowitz & Lemberg und Von Ali bis Zappa. Die Verleihung findet am 10. Oktober in der Akademie statt. Wir gratulieren sehr herzlich!

»Echos der Stille« auf der Krimibestenliste

Chuah Guat Eng steht mit ihrem Kriminalroman Echos der Stille auf Platz 1 der Krimibestenliste Oktober von Deutschlandfunk Kultur! »Ulu Banir, Malaysia. Der Mord an einer jungen Frau und seine Aufklärung viele Jahre später werden für Icherzählerin Ai Lian zum Schlüssel der Geschichte ihrer Familie, ihrer Herkunft, ihres Landes. Kolossales Epos und Krimi enggeführt. Liebe siegt über Aufklärung. Aber kann sie ohne Wissen gelebt werden?«

Alfred-Gruber-Preis für Paul-Henri Campbell

Paul-Henri Campbell wurde für seine Lyrik mit dem Alfred-Gruber-Preis ausgezeichnet – wir gratulieren ganz herzlich!
In der Begründung der Jury heißt es: »In seinen Gedichten begibt sich Paul-Henri Campbell auf Spurensuche. An der Haut, den Oberflächen, den Rinden, Hüllen und Blättern hält er sich auf, um sie wahrzunehmen, zu lesen, schreibend neu auszulegen und damit wiederum lesbar werden zu lassen: für uns, die wir diese Gedichte lesen und hören können, zum Glück. Die Gedichte machen allerdings deutlich, dass sie in ihrer Struktur und in der Beschreibung verletzlicher und verletzter Hüllen und Oberflächen doch immer wieder Haltepunkte finden, Erinnerungen hervorkehren, Sinnliches spürbar werden lassen, wieder und wieder. Campbells Gedichte sind Provokationen: Sie rufen Bilder auf, sie berühren, durch Sprache, sie kitzeln und sind deshalb, gelegentlich, auch komisch.«

SWR-Bestenliste

Wir freuen uns, dass Dany Laferrières Roman Ich bin ein japanischer Schriftsteller auf Platz 1 der SWR-Bestenliste September ist. In der Jury-Begründung heißt es: »Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Roman den gesamten Diskurs um ethnische Zugehörigkeit, Herkunft und falsche Heimatgefühle einmal gehörig durcheinanderwirbelt, auf sehr lustige Weise, aber mit einem dahinter liegenden tieferen Ernst.«

Deutscher Verlagspreis 2020

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Deutschen Verlagspreis 2020 ausgezeichnet werden! Eine wunderbare Nachricht in diesen Zeiten.
Herzliche Gratulation auch an alle ebenfalls prämierten Verlage!

Deutscher Verlagspreis 2019

Deutscher Verlagspreis 2019

Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem erstmals durch Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergebenen Deutschen Verlagspreis 2019 ausgezeichnet wurden und danken der Jury für die Anerkennung unserer Arbeit!
Wir bedanken uns bei all unseren Mitarbeiter*innen, Autor*innen, Übersetzer*innen, Herausgeber*innen, Grafiker*innen, Drucker*innen, Freund*innen, Buchhändler*innen, Leser*innen, Vertreter*innen, Auslieferungen und allen, die uns 41 Jahre die Treue gehalten haben, uns unterstützt und vertraut, uns Mut gemacht haben, den Verlag zu dem zu machen, wofür er nun ausgezeichnet wird.
Herzliche Gratulation an alle Kolleg*innen, die am 18. Oktober in Frankfurt zusammen mit uns ausgezeichnet wurden!

Stipendium zu vergeben!

Die Heimann-Stiftung für deutsch-italienische Völkerverständigung hat ein neues Stipendium für italienische Autoren und Autorinnen ins Leben gerufen:
Der oder die Gewinnerin erhält für drei Monate eine Wohnung in Wiesloch, plus Unterhalt und Reisekostenzuschuss. Das Ergebnis des Aufenthaltes wird bei Wunderhorn erscheinen. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2018.
http://heimann-stiftung.de/residenzstipendium-2019/

Wunderhorn prämiert:

Wunderhorn prämiert:

„Unter den literatischen Kleinverlagen in Baden-Württemberg ist der Verlag Das Wunderhorn ein Großer. Vor allem aber ist er großartig“
Wir freuen uns über die Auszeichnung mit dem baden-württembergischen Verlagspreis. Hier gehts zur ganzen Laudatio!

Róža Domašcyna erhält den Sächsischen Literaturpreis 2018

Die Schriftstellerin Róža Domašcyna erhält den Sächsischen Literaturpreis, der alle zwei Jahre vergeben wird und mit 10.000 Euro dotiert ist. „Sie verknüpft sorbische und deutsche Kunst und Kultur auf wunderbare Weise“, hieß es in der Begründung der Jury.

Meena Kandasamy

Meena Kandasamy

Stimmen Sie ab über den Liberaturpreis 2017! Mit dabei unsere Autorin Meena Kandasamy:
»Was sie vor allem aber unterscheidet ist der Furor, mit dem sie zu Werke geht. Sie will aufrütteln und verstören« DLF
»der literarischen und sprachlichen Wucht von Kandasamys Buch, das Claudia Wenner in ein kraftvolles Deutsch übertragen hat, kann man sich nur schwer entziehen« NZZ
»REIS & ASCHE ist nicht allein ein durch und durch politischer, sondern auch ein herausfordernd experimenteller Roman.« DR Kultur
»Gewaltig….Gypsy Goddess hat einen lyrisch, radikalen Kern der einen mutigen Blick auf die Beziehung zwischen Armut und Macht wirft.« Guardian

Katakomben der Seele

Katakomben der Seele

Ré Soupault mit »Katakomben der Seele« auf der NDR Sachbuchliste. »Ré Soupaults Text ist von besonderer Klarheit, an Fakten orientiert und gleichzeitig ein bewegendes Zeitzeugnis einer Frau, die 1928 Deutschland verlassen hatte und danach nur noch für kurze Besuche dorthin zurückkehrte. Ihre Fotografien schließen dabei an ihr großes fotografisches Werk aus den 1930er- und 1940er-Jahren an. Und ihr Text ist erschreckend aktuell im Vergleich zu den heutigen Reportagen über das Schicksal der Flüchtlinge aus Afrika und Syrien.«

Liberaturpreis 2017

Liberaturpreis 2017

Wir freuen uns sehr, dass unsere Autorin Meena Kandasamy mit Ihrem Roman Reis & Asche für den Liberaturpreis 2017 nominiert ist. Mehr Informationen zu diesem Publikumspreis finden sie hier.

Dany Laferrière auf der Hotlist

Dany Laferrière auf der Hotlist

Der haitianische Autor Dany Laferrière ist mit seinem Buch »Tagebuch eines Schriftstellers im Pyjama« auf der Hotlist der besten Bücher der unabhängigen Verlage. www.hotlist-online.com können Sie für Dany Laferrière Ihre Stimme abgeben. Mehr Info zum Buch finden Sie hier.

WINDHAM CAMPBELL PRIZE für Helon Habila

WINDHAM CAMPBELL PRIZE für Helon Habila

Wir gratulieren Helon Habila (Nigeria) zur Verleihung des WINDHAM CAMPBELL PRIZE in der Kategorie Fiction. Der Preis wurde zum dritten Mal an neun Autoren der Kategorien fiction, nonfiction und drama vergeben. Im September werden die Preisträger in Yale geehrt. Das Preisgeld beträgt $ 150.000. Mehr Info unter: windhamcampbell.org

Kandasamy Weltempfänger Bestenliste

Kandasamy Weltempfänger Bestenliste

Claudia Kramatschek kommentiert die Aufnahme des Gedichtbandes Fräulein Militanz von Meena Kandasamy in die Weltempfänger Bestenliste: »Die junge indische Lyrikerin bricht so manche Tabus: Herrlich bissig und doch mit leiser Zärtlichkeit thematisiert sie in ihren Gedichten Gewalt gegen Frauen, die Unterdrückung der niederen Kasten, die Ausbeutung der Armen. Wut und Witz halten sich gekonnt dabei die Waage. Das ist furios – und furios übersetzt von Raphael Urweider.«

nominiert für Fotobuchpreis

nominiert für Fotobuchpreis

»Schwarz und Weiß«, die Autobiographie des legendären Fotographen Robert Häusser, wurde von der Jury für den Deutschen Fotobuchpreis mit dem Prädikat »nominiert 2015« gewürdigt. Mehr zum Buch

Weltempfänger Bestenliste

Weltempfänger Bestenliste

Die Heilige Jungfrau vom Nil, der Roman von Scholastique Mukasonga über die Zeit in Ruanda vor dem Völkermord wurde von der litprom-Jury auf die Weltempfänger Bestenliste gewählt. Mehr info hier. In der NZZ vom 9.9. wurde der Roman besprochen: »Mukasonga gelingt ein so ungewöhnlicher wie packender Rwanda-Roman.«

Laferrière in die Académie française gewählt

Laferrière in die Académie française gewählt

Unser Autor Dany Laferrière wird zum Mitglied der Académie française gewählt. Wir freuen uns mit ihm für diese Auszeichnung. Der in Haiti geborene Laferrière lebt derzeit in Montréal und Miami. Er wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet – unter anderem 2009 mit dem Prix Médicis für seinen Roman ›L’Énigme du retour‹. Es ist der bisher einzige ins Deutsche übersetzte Roman des 60-jährigen Schriftstellers: Das Rätsel der Rückkehr.

Literaturpreise

Literaturpreise

Wir freuen uns mit unseren Autoren über diese Auszeichnungen: Mia Couto (Foto: Alfredo Cunha) erhält den mit 50.000 $ dotierten Neustadt-Literaturpreis. Sein Roman »Jesusalém« wird im März 2014 in der Übersetzung von Karin von Schweder-Schreiner in unserer von Indra Wussow herausgegebenen Reihe AfrikAWunderhorn erscheinen. Der angolanische Autor Ondjaki erhält in diesem Jahr den mit 25.000 € dotierten Prémio José Saramago. Sein Roman »Os Transparentes« wird im Frühjahr 2015 in deutscher Übersetzung in unserer Reihe AfrikAWunderhorn erscheinen.

Port Harcourt „Welthaupstadt des Buches 2014“

Port Harcourt

Die nigerianische Hafenstadt Port Harcourt, einer der Schauplätze in Helon Habilas Roman „Öl auf Wasser“, wird „Welthauptstadt des Buches 2014“ sein. Dies gab die Unesco bekannt, die diesen Titel seit 2001 an lokale Initiativen vergibt, die sich um die Förderung von Büchern und Lesekultur verdient machen. Holger Ehlings Kommentar in der NZZ lesen Sie unter diesem Link.

Hotlist 2012 – Das Beste der Unabhängigen

Hotlist 2012 - Das Beste der Unabhängigen

Helon Habila ist mit seinem Buch Öl auf Wasser unter den 30 Kandidaten der Hotlist 2012. Ab heute startet die Internetwahl, bei der das Publikum über 3 Plätze auf der Hotlist entscheidet. Bis zum 15. August kann jeder seinen Favoriten auf die Hotlist 2012 wählen. Bitte unterstützen Sie Helon Habilas Buch mit Ihrer Wahl. hier.

Verleihung Kurt-Wolff-Preis 2012

Verleihung Kurt-Wolff-Preis 2012

Die Vergabe des Kurt-Wolff-Preises 2012 an unseren Verlag findet am Freitag, den 16. März um 13 Uhr im Berliner Zimmer auf der Leipziger Buchmesse statt. Die Laudatio hält Ulrich Greiner (Die Zeit). Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse vom 15.-18. März 2012: Halle 5 – Stand F 104. Aus der Begründung der Kurt-Wolff-Stiftung: »Der Kurt-Wolff-Preis 2012 geht an den Verlag Das Wunderhorn in Heidelberg, der seit seiner Gründung (…)

Laudatio zur Preisverleihung

Die Vergabe des Kurt-Wolff-Preises 2012 an unseren Verlag fand am 16. März auf der Leipziger Buchmesse statt. Ein Auszug aus der Laudatio von Ulrich Greiner (Die Zeit) :
»Wenn ich mir die Liste der Autoren des Verlags anschaue, eine wahrhaft grandiose Liste, wenn ich die beeindruckende Reihe der Fotobände und Ausstellungskataloge sehe (…) dann muss ich feststellen: Es handelt sich beim Wunderhorn Verlag keineswegs um einen aparten Kleinverlag, der Schatzgräberei betreibt. Nein, es handelt sich wahrhaftig um einen Großverlag. Und ich frage mich, weshalb die Kurt Wolff Stiftung dazu kommt, einen Konzern auszuzeichnen – wenn auch keinen ökonomisch mächtigen, so doch geistesmächtigen Konzern. Ist das in Ordnung?«

Presse zur Preisverleihung

In der Frankfurter Rundschau, am 15. März, bespricht Sabine Vogel die Preisverleihung:
»Der Verleger Manfred Metzner pflegt mit seinem getreuen Team die Kultur einer subtilen, anti-dogmatischen Gegenöffentlichkeit im Sinn von Negt/Kluge. (…) 2008 zauberte Das Wunderhorn den einzigen neuen Titel des Überraschungs-Nobelpreisträgers Le Clézio hervor, traf 2002 mit Abdelwahab Meddeb Traktat „Die Krankheit des Islam“ den Nerv der Zeit und pioniert mit seiner neuen Reihe AfrikaWunderhorn wieder dem Zeitgeist voraus.«

Kurt-Wolff-Preis 2012

Kurt-Wolff-Preis 2012

Wir freuen uns sehr über die Vergabe des Kurt-Wolff-Preises 2012 an unseren Verlag!
Aus der Begründung der Kurt Wolff Stiftung: „Der Kurt-Wolff-Preis 2012 geht an den Verlag Das Wunderhorn in Heidelberg, der seit seiner Gründung im Jahre 1978 die internationale Orientierung und die lokale Verwurzelung seines Programms erfolgreich ausbalanciert, aus dem Brückenschlag zwischen deutscher Romantik und französischem Surrealismus immer neue Parallelaktionen von Lyrik und Prosa, Literatur und bildender Kunst hervorgehen läßt und dem deutschen Publikum die außereuropäischen Kulturen der Karibik, Südamerikas und Afrikas näherbringt.“

Chamisso-Förderpreis für Olga Martynova

Am 16. März 2011 erhält die Autorin Olga Martynova für ihren Roman „Sogar Papageien überleben uns“ (Droschl 2010) den diesjährigen Förderpreis zum Adelbert-von-Chamisso-Preis, der verliehen wird in der Allerheiligen- Hofkirche der Münchner Residenz. Die Robert Bosch Stiftung vergibt jährlich den Adelbert-von-Chamisso-Preis und bis zu zwei Förderpreise »an Autoren, deren Muttersprache und kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist, die mit ihrem Werk einen wichtigen Beitrag zur deutschsprachigen Literatur leisten.« Bei uns veröffentlichte die russische Autorin den Gedichtband In der Zugluft Europas, erschienen in der Reihe Edition Künstlerhaus.

Wir gratulieren Oleg Jurjew zum »Hilde-Domin-Preis«.

Der in Leningrad geborene Autor Oleg Jurjew erhält den diesjährigen Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil, der von der Stadt Heidelberg in jedem dritten Jahr vergeben wird und mit 15000 Euro dotiert ist. Der Preis wird ihm am 26. Oktober 2010 in Heidelberg verliehen. Am 27. Oktober 2010 liest Oleg Jurjew um 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Heidelberg aus seinem Werk.

Édouard Glissants »Magnetisches Land« nominiert für den »Internationalen Literaturpreis 2010«

Der Preis wird vom Haus der Kulturen der Welt und der Stiftung Elementarteilchen für zeitgenössische Erzählliteratur in deutscher Erstübersetzung vergeben. Er ist dotiert mit 35.000 Euro für den Autor und 10.000 Euro für den Übersetzer und wird am 29. September 2010 in Berlin verliehen. »Das magnetische Land« von Édouard Glissant und die Übersetzung von Beate Thill wurden von der Jury zusammen mit sechs anderen Titeln aus 133 Werken für die Shortlist augewählt.

Ben Witter Preis 2010 für Michael Buselmeier

Wir gratulieren Michael Buselmeier zu dieser Auszeichnung! »Radikale Selbstehrlichkeit, kühle Empörungslust, historisch geschärfte Beobachtungsgabe und nicht zuletzt ein anarchisch sanfter Witz« unseres Autors überzeugten die Jury. Der Preis wurde am 2. Dezember 2010 in Hamburg verliehen. Sein Werk erscheint in unserem Verlag.

Preis des deutschen Designer Clubs

Preis des deutschen Designer Clubs

für den Ausstellungskatalog »François Morellet – Die Quadratur des Quadrats« des Museum Ritter beim Wettbewerb Gute Gestaltung 10.

Lessing-Preis 2009 für Kito Lorenc

Der Herausgeber der bisher einzigen Anthologie sorbischer Dichtung, der sorbisch-deutsche Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer Kito Lorenc, erhielt am 17. Januar den Lessing-Preis 2009 des Freistaates Sachsen.

Kurt Wolff-Stiftung
Wir unterstützen die Arbeit der Kurt Wolff Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene: www.Kurt-Wolff-Stiftung.de
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2019
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2020
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2022
Preisträger Deutscher Verlagspreis 2023